Mir geht in letzter Zeit etwas durch den Kopf.
Ich bin etwas festgefahren..
Einerseits möchte ich raus aus dem, was den ganzen Tag so meinen Tag ausmacht, möchte mehr ich selbst, oder zumindest das, was meine derzeitige Laune für "mich selbst" hält.
Auf der anderen Seite ist ja alles ganz nett eingerichtet.
Und weil es eben so nett ist und man irgendwie da ist.. Wo soll das hinführen? Muss alles irgendwohin führen? Oder kann ich die Zeit, die jetzt gerade ist, einfach geniessen, kann ich alles einfach laufen und mich überraschen lassen?
Wenn ich einen Job habe, der mich erfüllt, muss ich nach Beförderung streben?
Wenn ich eine Beziehung habe, die funktioniert, muss ich irgendwann heiraten wollen? Was ist, wenn es ein Part nicht will, soll man sich dann trennen?
Muss es immer eine Steigerung vom "status quo" geben müssen, muss man immer was ändern, verbessern wollen?
Ich fühle mich nicht unwohl. Und doch gibt es einen Teil von mir, der unterdrückt wird. Der Teil möchte wieder leben.
Ich habe ja mal bei twitter gepostet, dass es doch keinen Sinn mache, gegen sich selbst zu kämpfen, man solle sich einfach akzeptieren.
Dass das oft nicht geht, weiß ich natürlich. Ich werde sehen.
Ach, da fällt mir noch ein: Wenn Frauen ihre Frisuren ändern, wollen sie eigentlich was anderes ändern, heißt es.
Gilt das für Männer auch?
Abgeschrieben: Augen-Blicke
Vor 2 Wochen
